Samstag, August 13, 2011

Alice Springs und Darwin

Endlich wieder zurück in der Zivilisation! Naja, zumindest für ein paar Stunden ;-)

The Ghan

Dieser spezielle Zug führte mich von Adelaide nach Alice Springs und von dort später nach Darwin. Die Dauer betrug jeweils 1 Tag, sprich 24 h im Zug. Eindrücklich die Weite der Wüste und die Sonnenauf- und untergänge. 





Ayers Rock / Uluru

Alice Springs ist wie ein kleines Dorf mitten in der Wüste. Die Aborigines hier erinnern mich irgendwie an Zombies, an Gestalten die nicht im hier und jetzt leben, wie von einer anderen Macht gesteuert werden. Vielleicht liegt es auch am Alkohol... :-(
Gleich am nächsten Morgen um 6 Uhr ging es zum Ayers Rock oder dem Uluru, wie ihn die Aborigines nennen. Die fahrt dahin betrug allerdings mehr als 5 h. Es hatte sich aber mehr als gelohnt. Während des Sonnenuntergangs wechselte der Stein immer wieder die Farbe. Die Übernachtung unter Sternenhimmel in einem so genannten "swag". Ich dachte dies sei der Schlafsack, von wegen - Der Schlafsack käme noch in diesen swag, so fror ich die ganze Nacht durch, brrrrrrrrrr. Am 2. Tag gingen wir ganz zum Uluru. Wir liefen drum herum, denn auf den Berg zu klettern sollte man aus traditionellen Gründen der Aborigines und aus Sicherheitsgründen vehement unterlassen. Bereits 38 Menschen sind beim Klettern des Berges ums Leben gekommen. Am Abend wieder Lagerfeuer und diesmal hatte ich auch ein Schlafsack, man war das warm! :-) Am 3. und letzten Tag ging es noch zum Kings Canyon, ein wahrer Canyon. Wie wir vom Tourguide erfahren haben, soll nämlich der Grand Canyon in den USA gar kein richtiger Canyon sein. Nach einer zweieinhalbstündigen Wanderung rund um den Canyon ging es dann auch schon wieder nach Alice Springs zurück. Ein Zwischenstopp mit Kamelreiten tat der langen Reise ganz gut. 



















Darwin

Von Alice Springs ging es gleich weiter nach Darwin, wieder 1 ganzer Tag im Zug. Auch Darwin war zu meinem Erstaunen sehr klein. Nach 1 Tag kam ich mir ein bisschen wie in Mallorca vor. In meiner Strasse mit allen Backpackers, Ramba Zamba, Party on und unglaublich viele aus Deutschland. Am 3. Tag - Krokodile, grrrrrrrrrr. Nachdem wir eine Olive Phyton halten durften (die der Kings Brown, einer der gefährlichsten Schlangen überhaupt sehr ähnlich sah), stiegen wir auf ein kleines Schiff und schlenderten gemächlich den verdreckten Adelaide-River entlang. Dann gab es Fütterung für wild lebende Krokodile. Einmal schnell Fleisch ins Wasser getaucht, kam schon das erste Krokodil angeschwommen. Und weil das Fleisch in der Luft war, musste das Krok in die Lüfte springen und so sieht man dann "jumping Crocodiles".  Der Litchfield Nationalpark nachher mit sauberem Wasser, sogar zum Baden in einem See mit Wasserfall und ohne Krokodile war herrlich. Das war dann auch ein schöner Abschluss eines ausgezeichneten Tages. 












Nun verbringe ich noch die letzen Tage im sonnigen und schönen Brisbane :-)